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Ostern: Staugefahr auf bayerischen Autobahnen

C MKD [thüringen]

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Ostern: Staugefahr auf bayerischen Autobahnen

ADAC prognostiziert Reisewelle mit erheblichen Staus und Behinderungen.

• Ferienzeit in fast allen Bundesländern
• Zahlreiche Baustellen erhöhen das Staurisiko
• Stoßzeiten vermeiden und mehr Zeit einplanen

München. Mit dem Start der Osterferien dürfte es wieder voll werden auf Bayerns Autobahnen. Besonders groß ist die Staugefahr am Wochenende vor dem eigentlichen Ferienstart am 25. März. Grund hierfür: In elf Bundesländern beginnt die schulfreie Zeit parallel und die meisten Urlauber gehen direkt am letzten Schultag (22. März) oder dem darauffolgenden Samstag (23. März) auf Reisen. In drei weiteren Bundesländern hat die Ferienzeit bereits eine Woche früher begonnen. Auch im europäischen Ausland sind die Ferien um das christliche Fest ein beliebter Anlass für Ausflüge und Urlaubsreisen. „Daraus ergibt sich vor allem für Urlauber, die in den Süden wollen, eine schwierige Ausgangslage“, erklärt der umwelt- und verkehrspolitische Sprecher des ADAC Südbayern, Alexander Kreipl. „Besonders betroffen sind die die üblichen Verdächtigen – die Autobahnen Richtung Österreich und Italien sowie die Fernstraßen der Alpenländer“, so Kreipl weiter.

Zeitverlust durch Baustellen
Um die größten Staus zu vermeiden, kann es sich lohnen, antizyklisch in den Urlaub zu starten. Das höchste Verkehrsaufkommen erwartet der ADAC am Freitag von 13 bis 19 Uhr sowie an den Wochenend-Tagen von 8 bis 12 und 16-19 Uhr. In Österreich rechnet ADAC Südbayern Verkehrsexperte Alexander Kreipl vor allem auf der Brenner- und der Tauernautobahn mit langen Staus, in der Schweiz dürfte vor allem die Gotthard-Route betroffen sein. Ähnlich negativ schätzt er die Situation auf der Fernpass-Route (B 179) ein.
Erschwert wird die angespannte Lage auf den Autobahnen durch zahlreiche Baustellen, sowohl in Bayern als auch jenseits der Grenze. „Vor allem rund um München auf der A99 Ostumfahrung wird der Reiseverkehr in den Osterferien ins Stocken geraten“, konkretisiert Alexander Kreipl. „Auch der Übergang zur A94 Richtung Passau hat das Potenzial, für größere Behinderungen zu sorgen.“ Auf
der Tauernautobahn A 10 zwischen Golling und Werfen ist die Strecke aufgrund einer Baustelle nur einspurig befahrbar. Von einem Umfahren der Stauungen rät Kreipl den Reisenden generell ab, da die Ausweichrouten in der Regel ebenfalls schnell überlastet sind.

Geduld mitbringen
Auch wenn die Wettervorhersage frühlingshafte Temperaturen verspricht, sollten Reisende in die Skigebiete unbedingt an die entsprechende Winterausrüstung denken. Bereits in mittleren Lagen muss auch Ende März noch mit winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden. Um sicher am Urlaubsort anzukommen, ist es unabdingbar, genügend Zeit einplanen. Bei Fahrten ins Ausland im
Vorfeld über Mautstrecken informieren, etwa über die ADAC Trips App. Notwendige Vignetten können bereits vorab zum Beispiel in einer ADAC Geschäftsstelle oder digital über das ADAC Mautportal auf www.adac.debesorgt werden, um Wartezeiten an den Mautstationen zu vermeiden. Zudem für den Fall des Staus ausreichend Getränke im Auto griffbereit haben sowie für Kinder Pausen und Spiele einplanen, um die Zeit im Stau möglichst angenehm zu gestalten.

 

Quelle: ADAC

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